• Bio Hanfsamen ungeschält und geschrotet von der Ölmühle Godenstedt
    Bio Hanfsamen ungeschält und geschrotet von der Ölmühle Godenstedt

Bio Hanfsamen ungeschält, geschrotet

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  • Tipp: einfach mit ins Müsli (siehe Rezepte) oder auch mit in den Joghurt/Quark sowie dem Salat als auch den Brotteig geben. Dies verleiht einen angenehmen „Knusper“ und das gewisse Extra!

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Bio Hanfsamen KAUFEN

aus der Ölmühle Godenstedt

Bio HANFSAMEN ungeschält, geschrotet bestehen aus dem vollen Hanfkorn und enthalten somit alle hochwertigen Nährstoffe. Sie bestehen aus 21% hochwertiges Eiweiß,  41% Ballaststoffe und 34% guten Fetten. Sie werden aus deutscher Bio Hanfsaat in unserer eigenen Ölmühle produziert. Hierbei achten wir auch eine sehr schonende Verarbeitung, sodass dieses Produkt Rohkostqualität gewährleistet. Unsere geschroteten Hanfsamen lassen sich ideal dosieren und machen sich gut als Backzutat, Panade oder auch als leckere Müslizutat. Auch pur ist unser Bio Hanfsamenschrot eine alternative und eiweißreiche Knabberei für zwischendurch.

Hanf gehört zu den ältesten Pflanzen der Welt und wird schon seit vielen Jahrhunderten von den Menschen verwendet. Heute wird er fast weltweit angebaut. Unser Bio Hanf stammt aus Niedersachsen, da wir bewusst keine Ware aus Fernost verarbeiten und die hiesige Bio Landwirtschaft unterstützen wollen.

VERWENDUNG

Unser Bio Hanfsamen ungeschält, geschrotet lassen sich wunderbar vielfältig und einfach zu verwenden:  Lass deiner Kreativität freien Lauf – für gesunden Genuss! 

Oder Sie vergleichen einfach den Geschmack und entwickeln eigene kreative Ideen, was man daraus zubereiten könnte, welche Zutaten gut zusammen passen. 

Durchschnittliche Nährwerte

von Bio Hanfsamen ungeschält, geschrotet pro 100g
Brennwert1213kJ/ 290kcal
Fett34g
davon gesättigte Fettsäuren3,0g
ungesättigte Fettsäuren32g
Ballaststoffe41g
Kohlenhydrate2,2g
Eiweiß21g

Rezepte

mit Bio Hanfsamen ungeschält, geschrotet

Hanf

Hanf: Die natürliche Antwort auf plastik Verschmutzung

Die derzeitige Kunststoffproduktion liegt bei rund einer Milliarde Tonnen in drei Jahren.  So heißt es in einem Artikel von Science Daily aus dem Jahr 2016, in dem eine Studie der Universität von Leicester zitiert wird.  Kunststoff ist schwer abbaubar.  So wird es zu einem giftigen Abfall, der die biologische Vielfalt der Erde stark verschmutzt.

National Geographic berichtet, dass Kunststoff jedes Jahr Millionen von Meeres- und Landtieren tötet.  Experten haben festgestellt, dass wir alle Mikroplastik konsumieren.  Die Auswirkungen dieser Mikroplastiken in Lebensmitteln können unsere Verdauungs- und Fortpflanzungssysteme schädigen und letztendlich zu einem frühen Tod führen.

Mutter Natur hat eine einfache Lösung für diese Bedrohung bereitgestellt: Die Hanfpflanze.

Hanf: Ein Opfer der menschlichen Unwissenheit

Hanf oder Industriehanf ist eine der ältesten Pflanzen, die unsere Vorfahren kultivierten und verarbeiteten.  Archäologen haben vor etwa 10.000 Jahren Hinweise auf die Verwendung von Hanffasern gefunden.  Experten schätzen, dass der gezielte Hanfanbau vor etwa 8000 Jahren begann.

Die vielen Vorteile von Nutzhanf sind seit Jahrhunderten für den Menschen verfügbar. Aber sein Anbau und seine Verarbeitung waren im 20. Jahrhundert in den meisten Ländern der Welt verboten, da die Hanfpflanze Cannabis Sativa grundsätzlich zur selben Art wie Canabis Indica gehört.

Es gibt jedoch einen signifikanten Unterschied zwischen den Hanfsorten.  Das liegt an der Konzentration von Tetrahydrocannabinol (THC), des Stoffes, die Canabis Indica seine psychoaktiven Eigenschaften verleiht.  Canabis Indica kann bis zu 30% THC pro Trockengewicht enthalten.

Hanf enthält im Gegensatz dazu max. 0,2% THC pro Trockengewicht.  Es hat kein psychoaktive Potenzial. Hanf wurde verboten, weil dieser entscheidende Unterschied übersehen wurde.

Das 21. Jahrhundert hat diesen Unterschied endlich erkannt. Viele Länder auf der ganzen Welt haben inzwischen den Nutzhanfanbau und die Produktion von Hanfprodukten ganz oder teilweise legalisiert.

Hanf gegen Plastik

Früher wurde die Innovation des synthetischen Kunststoffs von 1907 als Lösung für eine Vielzahl von Problemen gepriesen.  Es ist jedoch zu einem unüberschaubaren Problem geworden.  Wir brauchen keine technologische Innovation, um dem entgegenzuwirken.  Die Hanfpflanze bietet eine von der Natur bereitgestellte, fertige Lösung.

Hanffasern können einen ungiftigen und vollständig biologisch abbaubaren Ersatz für Kunststoff produzieren.  Natürlicher Kunststoff, der aus den Zellulosefasern in Pflanzen gewonnen wird, war lang in Gebrauch, bevor der derzeitige synthetische Kunststoff auf petrochemischer Basis erfunden wurde. Hanf besteht zu 65-70% aus Zellulose und ist daher eine rentable Pflanze für die Herstellung von natürlichem Kunststoff.

Henry Ford produzierte 1941 das Modell T unter Verwendung von Hanfplastikplatten.  Dieser Kunststoff war zehnmal fester als Stahl, da er den Einschlägen standhielt, ohne einzudellen.

Der Ersatz von synthetischem Kunststoff durch 100% biologisch abbaubaren Hanf ist ein Segen für unsere Umwelt.  Hanf ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch nachhaltig.

Warum ist Hanf nachhaltig?

Hanf ist aus verschiedenen Gründen eine nachhaltige Pflanze. Sie ist nicht nur eine natürliche Quelle für natürlichen, biologisch abbaubaren Werkstoff, sondern trägt auch zur Erhaltung der Bodenfruchbarkeit bei.  Landwirte nutzen Hanf zum Teil als Zwischenfrucht, um ihren Boden fruchtbar zu halten.

Der Hanfanbau verbraucht 50% weniger Wasser als Baumwolle. Hanf benötigt keine Pestizide, da er von Natur aus insekten- und Krankheitsresistent ist. Hanfpflanzen lassen sich daher relativ leicht ökologisch anbauen.

Aus Hanf kann Papier effizienter hergestellt werden als aus Bäumen. Ein Hektar Hanf liefert viermal mehr Papier als ein Hektar Wald.  Das erste Papier stammt übrigens in China, und war Hanfpapier.

Die vielen Vorteile von Hanf

Hanfsamen sind sehr nahrhaft und bilden eine Quelle für vollwertiges pflanzliches Protein. Die Aminosäurezusammensetzung ist einmalig.  Der Gehalt an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in Hanfsamen hat genau das richtige Verhältnis (1: 3), das der menschliche Körper benötigt.  Hanfprotein sind ideal für Veganer, da kein anderes pflanzliches Protein so vollwertig ist.

Geschälte oder ungeschälte Hanfsamen sind auch reich an Ballaststoffen.  Bei geschälten Hanfsamen fehlt der Ballaststoffgehalt.  Aber auch ungeschälte Hanfsamen haben einen hohen Nährwert.  Diese Samen sind äußerst vielseitig und können auf unterschiedlichster Weise verwendet werden – gekocht oder roh.

Hanfsamenöl zählt zu den gesündesten Fetten überhaupt. Kaltgepresstes Hanföl ist ebenso vollwertig, bezogen auf die Fettsäure-Zusammensetzung, wie das Protein oder die Samen. Der Presskuchen kann als eiweißreiche Müslizutat oder auch als Knabberei verwendet werden. Auch als Proteinreiches Ergänzungsfutter ist Hanfpresskuchen hervorragend geeignet.

Hanföl kann pur oder als Salatdressing verwendet werden.  Es ist auch gut zum Kochen, wenn man es nach dem garen zugibt.  Bei kosmetischer Anwendung von Hanföl kann es die Gesundheit von Haar und Haut verbessern.

Stoffe aus Hanf

Die Stengel der Hanfpflanze enthalten sehr viele Fasern, die zu Stoffen verarbeitet werden können.  Hanffaser wird auch zur Herstellung von Seilen und Segeln verwendet.  Alle diese Produkte haben natürliche antibakterielle und antimykotoxischeische Eigenschaften.

Hanf für die Bauindustrie

Schließlich kann Hanf auch als Baustoff verwendet werden.  Mit dieser Verwendung sind auch erstaunliche Vorteile verbunden.

Diese einfach anzubauende Pflanze scheint eine umweltverträgliche Lösung für viele Probleme zu bieten, die wir uns selbst geschaffen haben!

Hanfsaat für bestes Bio-Hanföl kaltgepresst und Bio-Hanfprotein